Pressemeldung
Wärmewende im Stuttgarter Laihle-Areal: LAVA ENERGY realisiert umfassendes Dekarbonisierungskonzept
Stuttgart, 23. Februar 2026 – LAVA ENERGY übernimmt die vollständige Modernisierung der Wärmeversorgung im Laihle-Areal in Stuttgart-Botnang. Das ambitionierte Projekt umfasst 762 Wohneinheiten in 14 Gebäuden sowie gewerbliche und kirchliche Flächen und setzt auf einen hocheffizienten Technologiemix. Im Auftrag der Heizzentrale GbR – einem Zusammenschluss von 16 Wohnungseigentümergemeinschaften – verantwortet LAVA ENERGY die Planung, Finanzierung, Umsetzung und den langfristigen Betrieb der neuen Energiezentrale. Ziel ist eine wirtschaftliche, zukunftssichere und klimafreundliche Versorgung des Quartiers.
Innovativer Technologiemix für 78 % weniger CO₂
Das neue Energiekonzept kombiniert verschiedene regenerative und effiziente Technologien, um eine signifikante Emissionsreduktion zu erreichen:
- Pelletkessel und Kraft-Wärme-Kopplung: Grundlastversorgung durch Biomasse und effiziente Eigenerzeugung.
- Großwärmepumpe: Nutzung von Umweltwärme als zentraler Bestandteil des regenerativen Rückgrats.
- Spitzenlastabdeckung: Ein Gas-Spitzenlastkessel sichert die Versorgung auch an sehr kalten Tagen.
- Hoher Erneuerbaren-Anteil: Das System erreicht einen Anteil an Erneuerbaren Energien von mindestens 75 %.
Durch diese Konfiguration wird der CO₂-Ausstoß im Vergleich zum Altsystem voraussichtlich um 78 % reduziert. Perspektivisch plant LAVA ENERGY, den Anteil Erneuerbarer Energien auf bis zu 100 % zu steigern, um die gesetzlichen Anforderungen für 2045 bereits frühzeitig zu erfüllen.
Stufenweise Transformation mit maximaler Sicherheit
Die Modernisierung erfolgt in einem zweistufigen Prozess, der im Herbst 2025 mit der technischen Überarbeitung der Bestandsanlagen und der Installation neuer Gaskessel sowie eines Blockheizkraftwerks (BHKW) begonnen hat. In der zweiten Phase folgt die Integration der Großwärmepumpe und der Pelletanlage. „Die energieeffiziente Transformation des Laihle-Areals zeigt exemplarisch, dass die Wärmewende vor allem im Bestand entschieden wird: wirtschaftlich tragfähig, technologisch verlässlich und ohne finanzielle Belastung der Eigentümerinnen und Eigentümer“, betont Dr.-Ing. Roland Kopetzky, technischer Geschäftsführer von LAVA ENERGY.
Ein Modellprojekt für die regionale Wärmewende
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Zeeh, Schreyer sowie der Gebrüder Benzinger GmbH umgesetzt und erfüllt die strengen Förderkriterien der „Bundesförderung Effiziente Wärmenetze“ (BEW). Ute Hienerwadel von der Dieter Kuhn Immobilienservice GmbH, die die Heizzentrale verwaltet, ergänzt: „Mit LAVA gewinnen wir einen Partner, der Planung, Finanzierung und Betrieb aus einer Hand bietet, sodass die energetische Transformation reibungslos gelingt“.
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