Im Stuttgarter Stadtteil Botnang wird die bestehende Wärmeversorgung des rund 56.831 qm großen Areals Laihle durch ein neues Versorgungskonzept ersetzt. Das Quartier besteht aus mehreren Wohngebäuden, einem Einkaufszentrum sowie einer ehemaligen Kirche und wird künftig über eine zukunftsfähige und zugleich wirtschaftliche Quartierslösung versorgt.
LAVA ENERGY übernimmt die Planung, Umsetzung und den Betrieb der neuen Energieinfrastruktur. Entwickelt wird das Konzept in enger Zusammenarbeit mit dem Zeeh, Schreyer – Planungsbüro, das maßgeblich an der technischen Anlagenplanung und der Auslegung beteiligt ist, sowie der Gebrüder Benzinger GmbH, welche für die Umsetzung der Energiezentrale verantwortlich ist. Ziel ist es, die bestehende Wärmeversorgung grundlegend zu erneuern, CO₂-Emissionen deutlich zu senken und gleichzeitig eine langfristig wirtschaftliche Versorgung sicherzustellen. Grundlage bildet ein intelligentes Zusammenspiel aus Erneuerbaren Energien, moderner Wärmeerzeugung und zukünftig auch einem leistungsfähigen Nahwärmenetz. Auftraggeber sind die 16 an der Heizzentrale beteiligten Wohnungseigentümergemeinschaften, die sich zu einer GbR zusammengeschlossen haben.
Projekt in Zahlen
Lösungen
- Blockheizkraftwerk
- Energiemanagementsystem
- Gas-Spitzenlastkessel
- Nahwärme
- Pelletanlage
- Wärmepumpe
Leistungen
- Betriebsführung
- Energie-Contracting
- Quartiersversorgung
Klima- und Umweltschutz
Deutliche Reduzierung der CO₂-Emissionen
Kosteneffizienz
Langfristig stabile Energiekosten,
geringe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern
Quartierslösungen
Zukunftssichere Energieversorgung im Bestand
Weitere Vorteile
- Planung, Umsetzung und Betrieb durch LAVA ENERGY
- Wertsteigerung des Quartiers
- Kontinuierliches Monitoring und Optimierung
- Erfüllung zukünftiger gesetzlicher Anforderungen an die Wärmeversorgung
Projekt im Detail
Zukunftsfähige Wärmeversorgung im Bestand
Für das Areal Laihle wurde ein ganzheitliches Versorgungskonzept entwickelt, das bestehende Infrastruktur mit moderner Energietechnik kombiniert. Die Energiezentrale vereint Pelletkessel, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk sowie Gas-Spitzenlastkessel zur Versorgungssicherheit. Das Zusammenspiel der Erzeuger erhöht den Anteil Erneuerbarer Energien deutlich und senkt die CO₂-Emissionen gegenüber der bisherigen Versorgung um rund 78 Prozent. Perspektivisch ist eine Steigerung des erneuerbaren Anteils auf bis zu 100 Prozent vorgesehen, womit die gesetzlichen Anforderungen ab 2045 erfüllt werden. Das Projekt erfüllt zudem die Förderkriterien der Bundesförderung Effiziente Wärmenetze (BEW).
Moderne Infrastruktur und geräuscharmer Betrieb
Im Rahmen des Projekts wird das bestehende Wärmenetz im zweiten Schritt perspektivisch umfassend modernisiert. Rund 1.300 Meter Nahwärmeleitungen werden erneuert und 16 Übergabestationen installiert. Ein intelligentes Energiemanagementsystem steuert sämtliche Erzeuger zentral und sorgt für einen effizienten, bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Betrieb der Gesamtanlage.
Besonderer Wert wurde zudem auf einen leisen und anwohnerfreundlichen Betrieb gelegt. Ein Rückkühler mit integriertem Schallschutzkonzept reduziert die Geräuschentwicklung auf rund 25 dB und liegt damit deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Der Betrieb ist für Anwohner praktisch nicht wahrnehmbar und fügt sich unauffällig in das Quartier ein.
Grafik: ©LAVA ENERGY, eigene Darstellung
* CO2/Jahr Äq.: Unsere Berechnungsgrundlage des CO2-Äquivalents basiert auf den Emissionsfaktoren des GEG 2024, eigenen Messwerten und TÜV-Zertifikaten. Als Referenz verwenden wir einen Gas-Brennwertkessel, um Einsparungen präzise zu bewerten.
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